Show all

20 Jahre Legler OK – Rückblick auf ein besonderes Jubiläum

Wer arbeitet heute eigentlich noch so wie vor 20 Jahren?

Mit dieser Frage begann unser Jubiläumsdialog mit unseren beiden Geschäftsführerinnen Heike Legler und Alexandra Jarecki gemeinsam mit der NEXT OFFICE Expertin Claudia Schuster von unserem Partner Kinnarps. Schnell wurde deutlich, wie sehr sich unser Arbeitsalltag in den vergangenen zwei Jahrzehnten verändert hat.

Gemeinsam mit Kunden, Partnern und Wegbegleitern feierten wir im April unser 20-jähriges Jubiläum und blickten dabei nicht nur auf unsere Firmengeschichte zurück, sondern auch auf den Wandel moderner Büro- und Arbeitskonzepte.

Denn in den letzten 20 Jahren hat sich vieles verändert: Aus festen Arbeitsplätzen wurden flexible Arbeitswelten. Aus klassischen Büros Orte für Begegnung, Austausch und Wohlbefinden.

In unserem Jubiläumsdialog wurden nicht nur persönliche Geschichten, Erfahrungen und Anekdoten aus 20 Jahren Legler OK geteilt, wir wagten gleichzeitig auch einen Blick in die Zukunft des Arbeitens.

„Früher waren Büros vor allem funktional“

Im Gründungsjahr 2006 von Legler OK war das Büro vor allem klar strukturiert: feste Arbeitsplätze, klare Hierarchien und jede Menge Stauraum für Aktenordner.

Heike Legler erinnert sich noch heute an eines der ersten Projekte:
„Damals planten wir unglaublich viele Doppelbüros mit riesigen Hängeregistraturen und darüber noch Platz für zwei weitere Ordnerreihen.“

Bild: @Legler Objekt & Konzept GmbH

Und trotzdem gab es zum damaligen Zeitpunkt schon Kunden, die anders dachten. Alexandra Jarecki erzählt schmunzelnd vom damaligen „Schmunzel-Büro“ mit Karibik-Flair des heutigen Kunden The Qt Company: „Die IT-Abteilung wollte schon damals nicht einfach nur Arbeitsplätze, sondern eine echte Arbeitswelt.“

„Das Büro war funktional und effizient, aber oft noch wenig inspirierend.“ – so fasste Claudia Schuster diese Zeit treffend zusammen.

Mit dem ersten eigenen Showroom im Innovations- und Gründerzentrum in Berlin-Adlershof 2006 wurde der Grundstein für Legler OK gelegt und mit ihm der Wunsch, moderne Arbeitswelten erlebbar zu machen.
Schon damals an der Seite von Heike Legler: unser langjähriger Hauptlieferant Palmberg, mit dem uns bis heute eine enge Partnerschaft verbindet.

Bild: @Legler Objekt & Konzept GmbH

„Dann kam plötzlich die Pandemie – und alles änderte sich“

Die eigentliche große Veränderung kam jedoch nicht über Nacht. Digitalisierung, gesellschaftlicher Wandel und neue Erwartungen an die Arbeit waren längst spürbar.

„Schon 2009 in Holland und später in Schweden haben wir neue Arbeitswelten gesehen, die uns begeistert haben“, erzählt Alexandra Jarecki.
„Damals war allerdings noch schwer vorstellbar, dass solche Konzepte auch in Deutschland umgesetzt und gelebt werden.“

Mit der Pandemie 2020 änderte sich das schlagartig: Homeoffice, hybride Zusammenarbeit und digitale Prozesse wurden plötzlich selbstverständlich.

Oder wie Claudia Schuster es formulierte: „Plötzlich war das Büro nicht mehr selbstverständlich, sondern eine bewusste Entscheidung.“

Auch Legler OK entwickelte sich in dieser Zeit weiter:
2016 zog das Team in die heutigen Räume am Studio 1 in Berlin-Adlershof mit deutlich mehr Platz für neue Ideen, moderne Arbeitswelten und die eigene Ausstellung.
2022 folgte schließlich der nächste wichtige Schritt: Alexandra Jarecki wurde neben Heike Legler zweite Geschäftsführerin von Legler Objekt & Konzept.

New Work beginnt nicht bei Möbeln

Ein zentrales Thema des Dialogs war auch die Frage, warum New Work oft missverstanden wird.

„Viele Unternehmen wollten einfach ‚New Work‘ machen‘“, erinnert sich Heike Legler. Doch moderne Möbel oder ein Obstkorb allein reichen nicht aus.

Alexandra Jarecki erzählt von einem Kundenprojekt, bei dem eigens ein Raum für Yogakurse geschaffen wurde: „Am Ende haben genau zwei Mitarbeitende das Angebot genutzt. Da merkt man schnell: Es geht nicht um Trends, sondern darum, was wirklich zur eigenen Kultur passt.“

Auch Claudia Schuster betonte: „Eine gute Raumplanung schafft Strukturen, die Kreativität, Produktivität und Wohlbefinden fördern.“

Vom Möbelberater zum Change- und Feelgood-Manager

Auch die eigene Rolle hat sich bei Legler OK stark verändert. „Früher kamen wir mit Taschen voller Prospekte“, erzählt Alexandra Jarecki lachend. „Heute hören wir erst einmal zu und analysieren. Bis alle wirklich angekommen sind, sind wir auch Change- und manchmal sogar Feelgoodmanager.“

Statt einzelner Produkte stehen nun die Menschen, Arbeitsweisen und Unternehmenskulturen im Mittelpunkt.

Legler OK begleitet Unternehmen dabei oft weit über die reine Raumplanung hinaus, vom Veränderungsprozess bis zur Gestaltung einer Arbeitswelt, in der sich Menschen wirklich wohlfühlen.

Claudia Schuster beschreibt diesen Ansatz so: „Die wichtigsten Entscheidungen fallen ganz am Anfang, wenn man sich Zeit nimmt zu verstehen, wie Menschen wirklich arbeiten und was ein Unternehmen tatsächlich braucht.“

Das Büro von heute – ein Ort mit Mehrwert

„Ein gutes Büro ist ein bisschen wie ein gutes Paar Schuhe oder das passende Auto: Entscheidend ist nicht das einzelne Produkt, sondern das Gesamtkonzept. Es geht um das Zusammenspiel von allem, was Menschen sehen, spüren und erleben – und darum, dass es zu ihren Bedürfnissen passt.“ – Alexandra Jarecki

„Das Büro der Zukunft ist kein Möbelkonzept, sondern ein kulturelles Statement.“

Zum Abschluss wagte der Dialog noch einen Blick nach vorn: hybrides Arbeiten, KI als Teammitglied, nachhaltige Materialien, biophiles Design und Arbeitswelten, die Gesundheit und Wohlbefinden fördern.

Oder wie Alexandra Jarecki es formulierte: „Gute Bürokonzepte sind eine klare Botschaft: Wir glauben an die Zukunft und an die Menschen, die sie gestalten.“

„Die Zukunft der Arbeitswelt konzentriert sich noch stärker auf die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Menschen.“ ergänzte Claudia Schuster.

20 Jahre Legler OK – Danke für diesen Weg

Bild: @Legler Objekt & Konzept GmbH

Mit den folgenden Worten bedankten sich Heike Legler und Alexandra Jarecki bei Kunden, Partnern und Wegbegleitern:

„Wir haben uns in den letzten 20 Jahren gemeinsam mit und durch unsere Kunden weiterentwickelt. Und dafür sind wir unglaublich dankbar.“

Und genau darauf freuen wir uns auch in Zukunft: weiterhin gemeinsam neue Arbeitswelten zu gestalten, Menschen zu verbinden und Räume zu schaffen, die bewegen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen